29 Dezember, 2015

Die morgendliche Autofahrt zu meiner Arbeit wird immer geprägter von unzählig vielen Gedanken eines Autounfalls. Meist höre ich meine Playlist im Zufallsmodus auf Spotify durch, natürlich unterstützt das ein,-oder andere Lied die Vorstellung der Schmerzen, während ich eingeklemmt zwischen Lenkrad und Rücklehne meines Sitzes versuche zu atmen. Dann zünde ich mir die Zigarette an und bekomme Tränen in meine Augen durch den Fahrtwind des offenen Fensters direkt neben mir. Doch das stört nicht, das lässt mich einzig verschwommen sehen und so bekommt die Fahrt das gewisse Etwas, das gewisse Risiko. Und irgendwann sterbe ich durch meinen Leichtsinn und kindhaftem Verhalten. Denn wenn ich sterbe, dann sterbe ich im Auto. Das sagte ich damals und sage ich heute, denn das ist meins und das wird immer meins sein. Jeden Morgen zerdrückt mir mein Kopf das klare Denken und lässt Schwindel in mir bewirken. Ab und zu habe ich tatsächlich das Gefühl nicht mehr lenken zu können, dort stehen viele Bäume und viele schöne und breite, die den perfekten Halt geben würden. Jeden Morgen ist es das selbe Spiel.

1 Kommentar:

  1. Einerseits kenne ich diese Gedanken. Andererseits weise ich darauf hin, dass es nicht cool ist, das in irgendeiner Art und Weise zu provozieren. Stichwort unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

    Ich wünsche dir ein gutes 2016. Ich mag deine Art zu schreiben.

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